J.B.O.


J.B.O. – 30 Jahre Blöedsinn und ein freigelassenes Schwein:

13. Studioalbum „Wer lässt die Sau raus“ erscheint zum Jubiläum  

Keine Frage, dass dabei kein Auge und kein Glas trocken bleiben dürfte. „Wer lässt die Sau raus“ ist ein tierisch feierlauniges Partyalbum geworden, bei dem J.B.O. ganz tief in die Hit-Kiste gegriffen haben. Egal ob der Baha Men-Klassiker „Who let the dogs out“, MC Hammers „U Can‘t Touch This“ oder das legendäre „Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“ – die CD, bei der es um die Sau geht, bietet so einige Persiflagen auf das, was uns musikalisch seit den 90ern auf Partys so begleitet. Natürlich textlich entsprechend aufgepeppt. So ist „Weil ´s Quatsch ist“ eine nicht ganz ernst gemeinte Anekdote zum Wirken der Band, „Alles hat ein Ende nur der Durst hat keins“ ist hingegen vollkommen selbsterklärend. Auch aktuelle Disco-Klassiker haben ihren Weg in die 30-Jahres-Feier gefunden. So ist aus El Professors „Bella Ciao“ flugs ein „Mach noch eins auf“ geworden. Mit „Wer lässt die Sau raus“ beweisen J.B.O., dass sie auch nach satten drei Jahrzenten nichts von ihrem einzigartigen, etwas lausbubigen Humor, ihrer Kreativität und ihrer Gabe, aus Songs, die man früher gemocht oder gehasst hat, Songs zu machen, die man einfach lieben muss, weil sie Charakter und Sympathie pur versprühen. „Wer lässt die Sau raus“ knüpft stilistisch damit direkt an die glorreichen Anfangstage an und erfolgstechnisch an seinen Vorgänger „Deutsche Vita. Mit dem haben J.B.O. bereits bewiesen, dass ihr Comedy Metal, für den sie stilprägend sind, nach so vielen Jahren noch immer schwer angesagt ist. Platz 3 in den Charts, zahlreiche ausverkaufte Shows und ein Videoclip, der binnen nur weniger Wochen die 1-Millionen-Marke auf Youtube knacken konnte („Alles Nur Geklaut“ - https://llnk.it/1miogeklaut) sprechen eine deutliche Sprache.